| | | Kapitel 1 => Zusammenhalt im Frühling | |
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| Autor | Nachricht |
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Sir Taz

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Charakter Alter: 8 Jahre Rasse: Dreiblüter Farbe: Brauner
 | Thema: Re: Kapitel 1 => Zusammenhalt im Frühling Fr Jan 06, 2012 12:35 am | |
| Sir Taz genoss das Beisammensein mit Incendie in vollen Zügen. Doch aus irgendeinem Grund herrschten in seinen Hintergedanken noch Zweifel. Ob das wohl an dem Geschehen bei ihrem ersten Treffen lag? War es tatsächlich möglich, dass man sich so schnell verlieben konnte? Taz' Gedanken kreisten um tausende von Fragen wie Aasgeier um ein totes Tier, und alle diese Fragen hatten mit Liebe und Incendie zu tun. War sie die richtige? Sein Besitzer und sein Vater hätten es niemals geduldet, dass er sich verliebte. War es also das richtige, was er hier tat? Oder war es einfach nur verdammt naiv von dem Braunen? Er wusste es nicht. Es wusste wohl keiner der beiden. Der Dreiblüter wurde unsanft aus seinen Gedanken gerissen, als die kleine Nachtigalldame auf zwischen den Ohren seiner Partnerin landete und ihre Stimme sich beinahe überschlug. Bei Satines Worten musste Sir Taz breit grinsen, begann schließlich leise zu lachen.
"Nein Satine, dir zuliebe werden wir es natürlich sein lassen. Und ja, wir haben bereits eine Herde gegründet, wir benötigen nur noch ein paar Mitglieder. Flieg' mal hoch und schau nach ein paar Pferden, falls du welche findest. Wenn ja, kannst du uns zu ihnen hinführen. Falls dir das nichts ausmacht, natürlich."
Auch JayJay meldete sich nun wieder zu Wort und krabbelte wieder an Taz' Bein hoch.
"Bah, ich hasse die Liebe. Überall versteckt sie sich, lauert auf wie irgendein Mäusebussard, um sein nächstes Opfer zu finden. Ganz schrecklich, nicht wahr, Satine? |
|  | | Incendie

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Charakter Alter: 7 Jahre Rasse: Budjonny Farbe: Fuchs
 | Thema: Re: Kapitel 1 => Zusammenhalt im Frühling Fr Jan 06, 2012 12:50 am | |
| Beinahe wäre der Stute bei Taz' gelächter auch ein leises Kichern ausgekommen. Sie hatte sich aber glücklicherweiße soweit im Griff dies zu unterdrücken. Stattdessen machte sie sich auf ein erneutes geschreie und was weiß noch alles von Satines Seite gefasst. Doch welch ein Glück die kleine Nachtigal plusterte sich nurnoch einwenig mehr auf.
"Von di-"
Luna wusste was jetzt gekommen wäre, sie unterband es deshalb schnell mit einem klaren Schnauben und wartete bis ihre kleine Freundin abhob. Tatsächlich brauchte sie nicht lange warten den die Nachtigal hob mit viel Schwung hab.
Man musste kein Genie sein um zu erraten das sie wenig Lust darauf hatte und es eigentlich nur für Incendie tat. Auch wenn die Stute ihrer Meinung nach schnell wieder zur Vernunft gebracht werden musste. Sie flog immer höher bis sie einen guten Überblick hatte. Aufmerksam suchte sie die endlosen Weiten ab. Wenn sie nicht alles Täuschte waren doch an dem Wasserloch an dem sie bis vor kurzem noch waren Pferde? Das war doch mal eine gute Nachricht. Sie lies sich wieder im Sturzflug zu den beiden Pferden bringen und setzte sich wieder auf ihren Platz zwischen Lunas Ohren.
"Am Wasserloch haben sich einige Pferde versammelt."
Hoffnung machte sich in der Fuchsstute breit. Aber gleichzeitig war sie auch nervös. Ohne zweifel würden sie auf diese Pferde zugehen und sie fragen ob sie nicht der Herde beitreten wollten. Und dann würde sich herausstellen ob sie nun wirklich geeignet war als Leitstute.
"Ich schätze dann gehen wir mal wieder zurück." |
|  | | Sir Taz

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Charakter Alter: 8 Jahre Rasse: Dreiblüter Farbe: Brauner
 | Thema: Re: Kapitel 1 => Zusammenhalt im Frühling Fr Jan 06, 2012 1:04 am | |
| Sir Taz hob die Augenbraue, als Satine etwas sagen wollte. Man brauchte kein Genie sein, um zu wissen, was die Nachtigall zu dem großen Braunen sagen wollte. Von dir lass ich mir überhaupt nichts sagen. Das wären wohl ihre Worte gewesen, hätte Incendie nicht geschnaubt. Irgendwann würde sich das schon legen. Spätestens dann, wenn Gefahr drohte, und der Hengst sie verteidigen musste. Als sie zurück kam, machte sich Hoffnung in Taz breit. Pferde, genau dort, wo sie vor kurzem waren. Wären sie nicht weggegangen, hätten sie sie vermutlich gesehen. Doch eines war klar, früher oder später würden sie aufeinander treffen.
"Gut, dann lasst uns gehen."
JayJay hockte sich zwischen Sir Taz' Ohren und wartete gespannt, bis die Reise losging. Taz nickte Incendie zu und begann, zurück zum Wasserloch zu marschieren. Tausende Gedanken schwirrten in einem großen Chaos in seinem Hirn umher. Nach einigen Minuten kam das Wasserloch in Sicht, zusammen mit drei Pferden, die aussahen wie nach einem Auffahrunfall. Eine niedliche Schimmelstute, Araber, deutlich kleiner als die beiden anderen. Ein großer Rappe, dessen Rasse Taz nicht deuten konnte, sowie ein Apfelschimmel, offenbar ein Spanier. Sie wurden, ebenfalls wie Incendie und Taz, von Tieren begleitet. Der Dreiblüter ging direkt auf die Gruppe zu und wartete ab, wie sie reagierten. [denkt | redet | zu Kalilah & Casanova & Cielo] |
|  | | Cielo

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Charakter Alter: 5 1/2 Jahre Rasse: Pura Raza Espanola Farbe: Apfelschimmel
 | Thema: Re: Kapitel 1 => Zusammenhalt im Frühling Fr Jan 06, 2012 1:36 am | |
| Cielo hatte das ganze Schauspiel hier etwas beobachtet. Wie Giulia meinte dieser Marderhung wäre ein Waschbär und so weiter und so fort. Es war nicht gerade interessant. Was die Frage auftat warum er das hier alles so still schweigend mitansah. Er senkte seinen Kopf zu Sam und stieß diesen kurz an. Nicht fest, sondern eigentlich wie ein sachter Stubbser.
"Was meinst du? Wie viele Pferde werden noch in einem rasenden Galopp hier her kommen?"
Der graue Hengst hatte nicht vergessen das er selbst mit ach und krach einen Unfall verhindert hatte. Immerhin war auch er, mit Sam auf dem Kopf der ihm auch noch die Augen zuhielt, wie ein irrer hier her gerast. Glücklicherweiße ging dabei nur der Otter baden. Dieser hatte sich nun auch zu dem Hengst umgewandt und grinste ihn schelmisch an.
"Wenn das so weiter geht entsteht hier das 9 Weltwunder. Der Pferdehaufen im nirgendwo. Ganz unten du."
Der Otter begann zu lachen wärend sich die Miene des Pura Raza Espanola Hengstes verfinsterte. Er gab ihm einen unsanften Schubbser sodas er holprig zu fall kam. Soetwas musste man sich ja nun wirklich nicht bieten lassen. Nun begann er zu grinsen. Sams murren und leises in sich hinein geschimpfe erhellte doch immerwieder seine Launen. Allerdings wurde der Otter schlagartig ruhig als Lia zu ihnen hüpfte. So langsam konnte man sich wohl wirklich Sorgen um ihn machen oder? Vielleicht musste der Hengst ihm demnächst erklären was der Unterschied zwischen einem Otter und einem Falken war. Den schien er ja offensichtlich nicht zu kennen.
"Klar, mich hatts ja zum Glück nicht erwischt und Cielo schadet sowas ab und an auch nicht."
Der Apfelschimmel schüttelte nur seinen Kopf und ging zu der Stute. Er hatte keine lust sich das weiter anhören zu müssen. Auf dem kurzen Weg zu der Schimmelin, den wirklich kurzen Weg immerhin nur ein Schritt da diese ja von selbst nach vor kam, mussterte er sie auführlich. Sie war wirklich hüpsch, ohne zweifel. Das allein Sicherte ihr schon beinahe seine Gnade. Auch wenn er sowieso nicht auf sie losgegangen wäre. Sie entschuldigte sich mit einem niedlichen Blick, danach entschuldigte sich der Marderhung, welcher sich als Paolo vorstellte. Und als würden zwei Entschuldigungen nicht ausreichend sein entschuldigte sich die Stute noch ein weiteres mal. Das ganze wurde gerade ein kleinwenig komisch. Komisch im Sinne von belustigend. Cielo lachte leise in sich hinein ehe er die Stute mit einem, für ihn typisch, charmanten Lächeln anlächelte.
"Naja ich würde mal sagen so schlimm ist es nun auch wieder nicht. Eine Entschuldigung hätte vollends gereicht. Zumindest was mich angeht. Mein Name ist übrigends Cielo Radiante."
Sam hatte seine Aufmerksamkeit kurz auf die Pferde gerichtet. Er konnte sich manchmal wirklich für Cielo schämen. Seufzend wandte er den Blick auf den Marderhund. Er fand Marderhunde im allgemeinen seltsam. Wieso hießen die eigentlich Marderhunde- nagut dieser Gedanke würde wohl nicht gerade zu den Intelligendesten werden. Um ihn zu vertreiben wandte er sich wieder an die Falkin.
"Weißt du, wir sind nur seinetwegen aus den Herden geflogen. Man sieht ja jetzt auch so schön warum."
Er hatte nur geflüstert um nicht wieder durch irgendetwas aus dem Konzept gebracht zu werden. Sirotot befürchtete im Moment auch ein kleinwenig das es diesmal ein tritt werden konnte. Da war es wohl wirklich besser leise zu sein. Der Höfflichkeit wegen wandte er seinen Blick dann wieder auf Paolo.
"Hi, ich bin Sam"
Beide, sowohl Hengst als auch Otter, bemerkten scheinbar nun gleichzeitig die herannahenden Pferde. Eine Stute und ein Hengst. Dem Geruch nach zu urteilen die dessen Geruch hier zu finden war. Was für zufälle es doch gab. Oder war das vielleicht gar kein Zufall? Cielo sah kurz zu den Pferden, sein Blick war misstrauisch gegenüber dem Hengst, aber neugierig was die Stute betraff. Er konnte nunmal nicht anders! Sam unterdessen hatte nur seinen Kopf schief gelegt und sah ihnen entgegen. |
|  | | Incendie

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Charakter Alter: 7 Jahre Rasse: Budjonny Farbe: Fuchs
 | Thema: Re: Kapitel 1 => Zusammenhalt im Frühling Sa Jan 07, 2012 3:05 pm | |
| Incendie nickte ihrerseits ihrem Sir Taz zu. Es war also soweit. Irgendwie wurde sie gerade ziemlich nervös. Satine die immernoch auf ihrem Kopf saß begann leise ein Lied zu zwitschern. Es war wirklich beruhigend und sie war ihrer kleinen Gefährtin dafür wirklich dankbar. Einmal noch atmete sie tief durch um sich au die Rolle der Leitstute vorzubereiten, dann richtete sie sich auf und ging dem Hengst mit erhobenen Kopf in eleganten Schritten nach. Sie waren schnell wieder am Wasserloch angekommen, und eine Überraschung machte sich breit. Zumindest für Luna. Dieser Pferde wurden so wie Taz und sie von Tieren begleitet. Ihr Gesichtsausdurck war freundlich. Die Pferde schienen noch recht jung. Bis auf den Rappen. Dieser wirkte viel reifer als die beiden Schimmel.
Der Apfelschimmel, ein gut gebauter P.R.E., hatte seinen Blick als erstes auf Taz und sie gerichtet. Aber ihrgendetwas fand sie an seinem Blick merkwürdig, entschied aber es zu ignorieren. Stattdessen tratt sie vor.
"Hallo, mein Name ist Incendie. Seid ihr auf der Durchreise?"
Taz hatte ja scheinbar vor die Reaktion der kleinen Gruppe abzuwarten aber sie sahen nicht aus als wären sie aggressiv. Und es empfal sich wohl auch nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen oder? Sie zumindest würde bestimmt nicht in die Herde von zwei dahergelaufenen Pferden gehen die sie nichtmal kannte. Warum sollten es also diese Pferde hier tun? Satine hatte in der zwischenzeit auch aufgehört ihr Lied zu singen, stattdessen hatte sie versucht sich unter der langen Mähne der Stute zu verstecken. Sie hatte die Falkin erspäht und keine Lust ihre Mahlzeit zu werden. |
|  | | Colin

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Charakter Alter: 9 Jahre Rasse: Paint Horse Farbe: Schecke
 | Thema: Re: Kapitel 1 => Zusammenhalt im Frühling Sa Jan 07, 2012 5:31 pm | |
| "And as we go To this brave new world Aint no good to you I'm your antihero"
Vertrauen ist ein weiträumiger Begriff. Ob Staubfinger Raziel vertraute? Nun gewiss nur soweit, wie es seine Natur des Pferdes zuließ. Immerhin waren sie Jäger und Gejagter. Liebe allerdings kannten beide nicht. Woher auch? Keiner von ihnen hatte je etwas dergleichen erfahren.
Jacks Nüstern weiteten sich, als die Stute und der Wolf etwas unterhalb erst sich in ein Gespräch vertieften und anschließend zu ihnen kamen. Unveränderlich wie zwei Stautren standen der gescheckte Hengst und di gestreifte Katze auf dem Hügel, ohne sich zu bewegen, nur der flache, sanfte Wind zerrte an dem Langhaar des Huftieres. Und zerzauste das dichte, seidge Fell des Katers. Beide schienen vollkommen unbeedindruckt von der Rauheit dieser Natur und der Unerschrockenheit dieser beiden anderen Wesen, die sich langsam aber sicher auf sie zubewegten. Staubfinger und Raziel fixierten beide gleichermaßen die Haflingerstute und den schwarzen Wolf, die nun knappe zehn Meter vor ihnen zum Stehen kamen und scheinbar ebenfalls nicht so ganz wohl in dieser Situation fühlten. Die smaragdgrünen Augen Raziels durchdrangen die bernsteinfarbenen des Wolfes und ein LAut, der entfernt an ein Zischen erinnerte entfuhr seiner Kehle. Der Wolf zeigte ihm seine spitzen weißen Zähne, Raziel ließ dies unbeeindruckt, war der Hundeartige für ihn kein sonderliche Bedrohung. Nur im Rudel könnte er ihm gefährlich werden, aber es waren hier weit und breit keine anderen Wölfe zu sehen. Also sah er ihn weiterhin nur ruhig, aber dennoch mit einem Ausdruck von Feindseeligkeit an. Die Stute dagegen schien vie eher ängstlich zu sein, als ihr Begleiter. Ihre Worte waren etwas zögerlich und als Staubfinger aufsah und ihre nervös umherschweifenden Augen sah, lag doch soetwas wie Fürsorge in seinem eisblauen Blick. Waren die beidne zuvor noch verschwommene Flekn gewesen, konnte er sie nun deutlich erkennen und musste sich eingestehen, dass ihm auch jetzt da sLicht wieder einen Streich spielte, indem es die Stute aufleuchten ließ, als wäre sie der besagte Engel.
"Das Gleiche euch beiden!" "Und adios dazu!"
Raziels dunkle, raue und von Härte geprägte Stimme durchschnitt die sanftere von Staubfinger, wie ein Messer. Und sein Blick sprach Bände. Er symbolisierte deutlich, dass wenn er nur dürfte, den beiden da sLeben nehmen würde, doch bevor er noch finsterer aussehen konnte, rempelte Staubfinger ihn leicht an und als der Tiger ihn ansah, strafte er ihn mit einem Blick, als wolle er ihn töten. Raziel wandte den Blick wieder ab. Nun weniger feindseelig, viel eher neugierig, abe rmit der altbekannten Distanz beäugte er die Stute. Der Schecke schien seinen Gefährten im Griff zu haben.
"Was führt euch zwei dann hierher, in dieses öde , verlasse, staubtrocken Land?"
Bei den letzten Worten war seine Stimme imme rhärter geworden und er hatte einen entnervten Blick Richtung des Tigers geworfen. Er trug es ihm imme rnoch nach, dass dieser ihn hierhe rgebracht hatte, wo es doch so rein gar nichts gab. [beobachten Winter&Brisingr | unveränderliche Haltung | kleiner Konflikt zw. Jack&Gibbs]
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_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _aus Moon's Knüllerkiste RAZIEL && COLIN |
|  | | Wintersturm

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Charakter Alter: zehn Jahre Rasse: Haflinger Farbe: Fuchs, helle Mähne
 | Thema: Re: Kapitel 1 => Zusammenhalt im Frühling Di Jan 10, 2012 3:53 pm | |
| "Wenn Angst und Neugier sich ebenbürtig wären, würde ich wohl schon vor einer Ewigkeit wahnsinnig geworden. Zum Glück aber ist meist die Neugier einen Hauch stärker."
Wintersturm beobachtete die Beiden, die ihr und Brisingr gegenüberstanden. Der Tiger war ein riesiger Räuber mit leuchtend orangenem Fell, das durchbrochen war von tiefschwarzen Streifen, während die smaragdgrünen Augen in dem großen Gesicht kalt funkelten. Der Hengst daneben war feingliedrig und größtenteils weiß, allerdings mit vielen weißen Flecken geschmückt. Seine Augen waren blauer als der Himmel, stellte sie überrascht fest, senkte dann aber den Blick, als sie bemerkte, dass sie ihn beinahe angestarrt hatte. Brisingr neben ihr gab die drohende Haltung immer noch nicht auf. Sein schwarzes Nackenfell war gesträubt, und die Bernsteinaugen funkelten in unverhohlener Abneigung dem Tiger gegenüber. Die Tatsache, dass es einst ein Tiger gewesen war, der ihm unzählige Narben und Knochenbrüche zuteil hatte werden lassen, hatte er Wintersturm bisher verschwiegen, aber doch flammte die Erinnerung in seinem Kopf wieder auf. Seine Krallen gruben sich in den Boden und ein kaum hörbares, dunkles Brummen, der Vorbote eines leisen Knurrens, entrang sich seiner Kehle. Der Hengst fragte, was sie hierher trieb, und Wintersturm blickte kurz zu dem Wolf runter, mehr fragend als hilfesuchend. Dennoch erachtete es der Wolf für besser, wenn er antwortete.
"Wir sind auf der Durchreise.", erklärte er. Was so ziemlich alles bedeuten könnte, nur nicht das, was sie eigentlich hier machten. Sie waren auf der Suche nach einem Ort, wo sie bleiben konnten, zusammen mit anderen Pferden, aber auch mit einander. Und diese Suche hatte sie einer Ahnung wegen in diese Steppe geführt. Wobei wieder Wintersturm noch Brisingr es hier arg schlimm fanden, waren sie hier doch eigentlich in Sicherheit und fanden hier genug zu fressen. So lange das der Fall war, konnte man sich doch wohl jeden Ort schön reden.
"So wie ihr auch.", stellte Wintersturm fest, nachdem der Wolf so kalt gesprochen hatte. Sie ignorierte seine schlechter werdende Laune und das leicht ungute Gefühl, das sie bei dem Gedanken bekam, länger als nötig bei dem Tiger bleiben zu müssen. "Vielleicht wollt ihr uns ein Stück des Weges begleiten?", schlug die Stute vor. Ob das nun wirklich eine gute oder eine schlechte Idee war, konnte sie nicht sagen. Brisingr jedenfalls warf ihr einen Blick zu, der gleichzeitig absolut entsetzt und abneigend war. Er wollte wohl nicht, dass sie bei dem anderen Paar blieben. |
{ bei Staubfinger & Raziel ;; Brisingr schlechte Laune ;; Wintersturm neugierig & etwas nervös } |
|  | | Casanova

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Charakter Alter: 12 Jahre Rasse: Lettisches Warmblut Farbe: Schwarz # Rappe
 | Thema: Re: Kapitel 1 => Zusammenhalt im Frühling Mo Jan 16, 2012 4:50 pm | |
| ›each naive step brings you closer to my net‹
Aus dunklen, wachsamen Augen folgte der stolze Rappe jeder denkbaren Bewegung der schlank gebauten Araberstute, ehe sie ihn aus großen, ebenfalls dunklen Augen entschuldigend ansah. Offenbar schien die junge Stute ähnliches Wissen in Bezug auf Verführung zu besitzen, wie es Casanova tat, sodass er mit einem feinen, kühlen Lächeln seine Augen zum Funkeln brachte. Während sie sich noch immer entschuldige, die Stimme glockenklar und rein wie der Flusslauf eines Gletscherbaches, brach sich jener seither bewährte Plan in seine Gedanken.
Noch immer plusterte Guilia ihr Gefieder auf, blickte noch immer demonstrativ in die entgegengesetzte Richtung ihres schwarzen Freundes und dennoch vermochte sie sich einer gewissen Neugier nicht zu erwehren. Wenn das Waschbärentier auch kein wahrer Waschbär war, so würde Lia dies gewiss nicht allzu rasch einsehen. Nachdem eben dieser jedoch offenbar ihr Gespräch belauscht hatte, wenngleich sie sich diskret abgewandt und ein wenig beiseite gegangen waren, blickte sie aus schwarzen Augen hochmütig auf ihn herab. Sie mochte weder Lügner, noch Lauscher, sodass ihr Interesse an diesem seltsamen Tier erstarb. Nicht jedoch an Casanova, der seinem Namen wohl wieder einmal alle Ehre machte. Besorgt musterte sie die junge, naive Stute, glaubte sie den zartschmelzenden Worten des Rappen gewiss, als jener mit seidenweicher, dunkler Stimme auf ihre Entschuldigung reagierte.
»Aber Ihr war gewiss die Schnellere, bei Euren schönen, langen Beinen.«
Das Kompliment troff regelrecht vor kühler Bewunderung, welche ihn ebenso beherrscht, wie auch stolz darstellte. Zudem die Stuten offenbar eben diese begehrten. Nichts desto Trotz entging der jungen Gerfalkendame nicht ein recht gestiegenes Interesse beider Hengste an der jungen Stute, besaß Cielo Radiante auch den weitaus ... unauffälligeren Namen. Zumindest in Bezug auf die Ausschweifungen seines Charakters, so viel anders als Casanova. Kurzweilig verärgert verdunkelten sich die Augen des Rapphengstes, knapp legte er die Ohren an, als wolle er die Stute als sein Eigen schützen, seinen Anspruch darauf erheben, ehe sich die kühle Fassade des Gentlemens wieder zeigte. Doch wie so oft verspürte Lia einen bekannten Sorgenstich durch ihr Herz jagen, sodass sie sich rasch abwandte, dem Otter entgegen. Das Waschbärentier hatte ohnehin in ihren Augen versagt, lauschte es einfach ihren Gesprächen. Unerhört!
»Mir scheint, wir haben beide ein ähnliches Problem.«
Bedeutungsvoll wies sie in Richtung beider Hengste, die sich unterschiedlicher nicht hätten sein können und dennoch im Wesen einzelne Grundzüge besaßen, die sie wieder einten. Gewissermaßen mochte der kräftig gebaute Rapphengst es lediglich als Spiel ansehen, als einen Wettkampf, doch dessen war sich die grazile Falkendame nicht ganz bewusst. Nie.
Die Worte des Grauen schienen vorerst ebenso wenig Bedeutung für Casanova zu besitzen wie die seiner Reisegefährtin. Einzig die reinweiße, blutjunge und zudem unerfahrene Stute vermochte seinen Blick zu fesseln, ebenso wie er ihren zu bannen versuchte. Ob es ihm gelang? Zahlreiche Stuten waren unlängst seinen tiefen, glutvollen Augen verfallen, sodass daran kaum Zweifel bestehen konnten. Dennoch, Casanova kannte um die Romantik der Stuten, sodass er ein feines Lächeln aufsetzte, welches die Augen wiederum geheimnisvoll zum Strahlen brachte.
»Nun, meine Schöne, dein Name lautet Kalilah? Er klingt exotisch. Welcher Sprache entstammt er?«
Ohne sich umwenden zu müssen hatte der stolze Rapphengst das Augenverdrehen der weißen Falkendame bemerkt, ignorierte diese jedoch noch immer, wie eigentlich den gesamten bunten Haufen. Augenblicklich interessierte ihn lediglich die duftende Stute.
Mit einem Mal drang ein Geruch in seine Nüstern, sodass er sich mit einem charmanten, wie auch entschlossenen Lächeln von Kalilah abwandte und den nunmehr kalten, wachsamen Blick eines Jägers auf den rotbraunen Hengst und dessen Begleitung richtete. Kurz glitt er über den Braunen und dessen Statur, überachte im Geiste sowohl Schwächen und Stärken sowohl seines massiven Körpers, als auch den des fremden Hengstes, ehe die volltönende Stimme der Fuchsstute erklang. Lia blinzelte träge, als sie den Singvogel erkannte und blickte gelangweilt wieder fort. Offenkundig standen ihre Gelüste vorerst nicht für die Jagd - oder auf eine zarte Nachtigall.
»Gewissermaßen, Ja.«
Da sie mehr als deutlich den Duft des Braunen, als auch deren Zuneigung zu besitzen schien, erübrigte sich eine weitere Lektion der Verführung für Casanova, sodass er kurzweilig unwillig schnaubte. Ganz gleich, ob bereits vergeben oder nicht gebunden, eine jede Stute wirkte eine individuelle Anziehung auf ihn aus, wenngleich ihm Herausforderungen dennoch die Liebsten waren. Sobald er jedoch die Lust verlor und Langeweile aufkam ... Giulia stieß einen spitzen Schrei aus, seufzte schwer ob der nun wieder mangelnden Höflichkeit einer gebundenen Stute gegenüber und flog elegant auf, wobei sie sorgsam darauf achtete, Sam nicht zu streifen. Es wäre ein Jammer gewesen, sodass sie beinahe zu spät in der Luft innehielt und fast gegen Incendie geflogen wäre. Im wahrsten Sinne.
»Verzeihung. Mein Name lautet Giulia, aber Lia genügt. Der schweigsame Klotz dort ist Casanova«, sie wies auf ihren schwarzen Freund, ehe sie ihre kleine Gruppe schließlich namentlich weiter vorstellte, »und das sind Sam ... Cielo ... Kali... Kalilah! ... und Paolo ... ein Marderhund.« Letzteres betonte sie mit einem sonderbaren Unterton, sodass nicht sicher schien, ob sie es lediglich sonderbar fand, oder aber schlichtweg unmöglich, dass es tatsächlich eine solche Kreatur gab. Schlussendlich entschied sie, dass es warten konnte und erklärte rasch und mit fröhlicher Stimme das muntere Aufeinanderpurzeln der Pferde.
»Gewissermaßen eine Rallye, die unwissend aller Teilnehmer veranstaltet wurde und hier ihr jähes Ende fand. So gesehen sind wir also alle irgendwie ... mhm, ja, heimatlos.«
Sie zwitscherte fröhlich auf, flog einen großen Bogen um die beiden Neuankömmlinge und betrachtete Satine nun mit größerem Interesse, ehe sie die Echse erspähte. Kurz fassten ihre schwarzen Augen beide potenzielle Beutetiere ins Auge, dann kehrte sie in einer eleganten Wende zurück zu Casanova, zwickte diesen belehrend in den Widerrist und setzte nebst Sam wider auf. Der Rappe verdrehte lediglich die dunklen Augen, ehe er der Falkendame einen mahnenden Blick zuwarf und lediglich einen hochmütigen erhielt. Kopfschüttelnd lächelte er nun wieder Kalilah entgegen, in der Hoffnung auf ein wenig Amüsement.
[Am See # Mit Cielo, Sam, Kalilah, Paolo & Lia # Später mit Sir Taz & Incendie]
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|  | | Colin

Anzahl der Beiträge: 48 Anmeldedatum: 10.09.11 Ort: # in a storm of tears #
Charakter Alter: 9 Jahre Rasse: Paint Horse Farbe: Schecke
 | Thema: Re: Kapitel 1 => Zusammenhalt im Frühling Mo Feb 13, 2012 4:06 pm | |
| "Faces that I know Love I couldn't know"
Beinahe mit einem Hauch von Belustigung beobachtete die Tigerkatze den Wolf, der dort seine Krallen in den Boden grub und zugleich ein angehendes Knurren hervorbrachte. Raziel nahm dies nun mehr als Drohung auf und legte scheon einmal dei Ohren an, während er warnend, die Leftzen binnen Bruchteilen von Sekunden hochzog und wiede rhinabsenkte, sodass sie nur kurzzeitig die Reihe von rasiermesserscharfen Zähnen freigaben. Seine giftgrünen Augen durchbohrten den Wolf, Angst wollte er ihm keien machen, er roch schon, dass der Hundeartige genug Respekt vor ihm hatte, was ihn mit Wohlwollen erfüllte. Wenn er eiens hasste, dann war das zu wneig Respekt.
Der Wolf gab Staubfinger eine Antwort und der Schecke senkte den Blick zu dem schwarzen Wesen hinab. Sie waren also auf der Durchreise? Nun, dass traf sich ja eigentlich ganz gut, ob es Schicksal war, dass sie hier aufeinander trafen? Wobei er ja eigentlich nicht an das Schicksal oder sonst einen höheren Hokuspokus glaubte. Ihm war die Abneigung seines Reisegfährten, denn als "mehr" betrachtete er Raziel nicht, nicht entganganen. Er seuftzte etwas. In der Zeit, die sie nun miteinander verbracht hatten, waren sie nicht direkt Freunde geworden, dennoch war da dieses unsichtbare Band, dass sie auf eine nahezu groteske Art udn Weise verband. Trotzdem gingen Staubfinger die ewigen Agressionen des Katers manchmal auf die Nerven. Das elendige Misstrauen, das ihn zwar ebenso befallen hatte, wie den Tiger, aber gewiss nicht in solchem Maße. So sah er eigentlich auch keinen Grund darin, den kommenden Vorschlag der Haflingerstute abzulehnen, die nun das Wort ergriffen hatte. Während Raziel der Pferdedame einen vernichtenden Blick zuwarf schien Staubfinger eher die Vor-und Nachteile eienr gemeinsamen Reise abzuwägen, ehe er antwortete, wobei der beunruhigende Blick Raziel's weiterhin auf der Stute ruhte und er den Wolf nahezu ignorierte.
"Dass könnte, soweit ich es betrachte, keine schlechte Idee sein. Würdet ihr uns, zumindest für diesen gemeinsamen Teil der Reise eure Namen verraten?"
Wortkarg, ja, dass war der Hengst. Er redete nicht gerne um den heißen Brei herum, ließ lieber Gestiken als Wörter sprechen, aber wenn es darum ging, ob er oder Raziel antwortete, war er selbst sich da doch lieber, da der Tiger gewiss keine sonderlich freundlichen Sätze für die anderen beiden Reisenden gefunden hätte. Der missbilligende Blick, den Raziel zuvor noch der hellen Stute geschenkt hatte, schoss nun auf Staubfinger, aber der reagierte kühl auf die, wei imemr nicht gerade positive Reaktion seines Gefährten. Gleichgültig sah er den anderen an, er konnte den aufkeimenden Zorn wahrlich in den grünen Augen sehen, wusste jedoch, dass der Tiger niemals im Stande wäre ihn anzugreifen, auch wenn er manchmal noch so bedrohlich wirkte. Was Staubfinger dann doch etwas mehr Sorgen bereitete, war die Tatsache, dass Raziel gegen die STute und den Wolf eine wohl offensichtliche Abneigung hegte und sich bekanntlich auch nicht davor scheute Krallen udn Zähne sprechen zu lassen. Dass die beiden anderen gegen die riesige Raubkatze kaum eine Chance hatten, war wohl klar. Doch darum konnte er sich, wenne s soweit war immer noch Gedanken machen.
Der Gescheckte zog es nicht in Betracht scih selbst und den Tiger vorzustellen. Meistens waren allen, denen sie begegneten die Geschichten um sie bekannt. Wenn auch nur als Kaptain Jack und Mr Gibbs, warum sollte es bei diesen anders sein? Aber wieso hatten sie, sie dann gefragt, ob sie mit ihnen reisen wollten, wenn sie sie kannten? Wer zog denn freiwillig mit Räubern? Vielleicht sollte er darüber noch etwas nachdenken.
[Raziel-Brisingr | Staubfinger | spricht | Raziel zornig]
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_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _aus Moon's Knüllerkiste RAZIEL && COLIN |
|  | | Wintersturm

Anzahl der Beiträge: 33 Anmeldedatum: 12.11.11
Charakter Alter: zehn Jahre Rasse: Haflinger Farbe: Fuchs, helle Mähne
 | Thema: Re: Kapitel 1 => Zusammenhalt im Frühling Mo Feb 27, 2012 3:06 pm | |
| "NEIN!" Der Ausruf ließ Wintersturm zusammenfahren, ihre warmen braunen Augen richteten sich leicht erschrocken auf Brisingr. Dieser ging langsam zurück und hatte die Augen, die kalt und hasserfüllt waren, auf den Tiger gelegt. Sie blickte ihn fragend an und er erklärte es natürlich, immerhin waren sie Freunde: "Er war es. Der, der mich fast getötet hätte. Sieh es, Winter. Er ist es. Lass uns gehen." Die Haflingerstute richtete den Blick auf den Tiger, dann auf den großen Schecken. Was sollte sie davon halten? sie wusste es nicht. Aber es wäre besser, wenn sie Brisingr glaubte, dem war sie sich sicher. Er hatte sie noch nie belogen und hatte nur selten bisher unrecht gehabt. Ein trauriges, entschuldigendes Lächeln legte sich auf ihre weichen Züge.
"Entschuldigt.", sagte Wintersturm leise. "Auch, wenn Ihr ihn nicht mehr brauchen solltet - mein Name ist Wintersturm, seiner Brisingr. Lebt wohl und lebt in Frieden!" Mit diesen Worten drehte sie sich um, holte den großen Wolf ein, der inzwischen umgekehrt war und über die Steppe trabte, den großen Hügel, an dessen Fuß sie gestanden hatten, hinauf. Sie trabten jetzt Seite an Seite, die so ungleichen Gefährten. Und bald waren sie aus der Sicht verschwunden. Lediglich Wintersturms Worte konnten noch bei Tiger und Schecke ankommen. "Ich glaube, du hast Recht. Ich fürchte, er war es." |
R A U S G E P L A Y T |
|  | | Casanova

Anzahl der Beiträge: 71 Anmeldedatum: 31.10.11
Charakter Alter: 12 Jahre Rasse: Lettisches Warmblut Farbe: Schwarz # Rappe
 | Thema: Re: Kapitel 1 => Zusammenhalt im Frühling Do März 08, 2012 3:03 pm | |
| ›the happiness of a community is not for me. She disgusts me‹
Manchmal war es, als könne sie seine Gedanken erraten, obgleich dies wohl mehr auf ihre lange Zeit, die sie miteinander verbracht hatten, zurückzuführen war. Dennoch, Juley spürte den Kummer unlängst in sich aufsteigen, sobald das dunkle, beinahe drohende Schnauben des imposanten Rappen erklang. Sie wusste instinktiv, dass er seine Zelte abbrechen würde - und dass sie ihn begleiten würde. Wie immer. Doch dieses Mal ließ sie Sam zurück, ein Verlust, den sie wohl noch eine ganze Zeit mit sich schleppen würde.
Schweigend betrachtete der stolze Hengst die Gesellschaft, erahnte mit leicht zurückgelegten Ohren, dass dergleichen sich bald formieren und eine Herde bilden würde. Etwas, was er somit zutiefst verabscheute, war er seit jeher recht ungebunden - und ungezwungen - durch das Leben gewandert. Anders als Giulia, welche seit geraumer Zeit regelrecht an ihn gekettet war, wenn er bisher auch nicht genau wusste, weshalb. Aus dunklen, schmeichelnden Augen blickte er nun Kalilah entgegen, ließ er ungern begonnene Dinge unbeendet zurück, doch irgendetwas trieb ihn fort, weg an andere Orte, in andere Länder womöglich. Seine dunkle, raue Stimme erklang, schien einzig ein melodiöses Lied, welches er lediglich der weißen Stute zukommen ließ, während die Gerfalkendame betrübt die Blicke aller anderen zu meiden versuchte.
»Ihr seid eine wunderschöne Stute und faszinierend zudem auch. Ich werde Euch auf ewig in Erinnerung halten und hoffen, dass auch Ihr mich in Eurem Herzen hausen lasst. Denn Ihr seid mir, obgleich ich Euch seit wenigen Minuten kenne, ungemein bedeutend geworden, sodass Ihr mir womöglich verzeihen mögt.«
Mit diesen Worten reckte er den muskulösen Hals, streifte mit seinen Nüstern sanft, beinahe zärtlich über die Wange der Stute und machte schlussendlich kehrt. Schweigend blickte er auf Giulia, die betreten beiseite sah und noch immer nebst Sam hockte. Schlussendlich wagte sie es, aufzusehen und leise zu murmeln
»Entschuldige.«
Mehr mochte sie nicht sagen, aus Angst vor den Dingen, die damit ins Rollen geraten könnten. Er sollte ein Weibchen finden, welches womöglich seiner Art entstammt, welches er bis an sein Lebensende zum Lachen bringen könnte - doch sie würde ihn nie vergessen. Es nicht können. Schweigend erhob sie sich, lediglich das lese Rascheln ihrer Flügel erklang und kurz darauf mischte sich der taktreine, ausgreifende Galopp Casanova´s darunter. Bald waren sie den Blicken entschwunden, sodass die Falkendame ein wenig tiefer segelte, während der Schwarze in den Trab überwechselte.
»Du hast kein einziges Wort gemeint, wie du es sagtest, oder?«
flüsterte sie leise, woraufhin der Rappe abrupt den Kopf schüttelte. Er war ein Spieler und würde dies auf ewig bleiben. Ändern vermochte er sich nicht mehr, nur bessern. Doch nicht mit Kalilah. Nicht einmal mit Giulia, der er ehrliche Gefühle entgegen brachte. Schweigend flog diese wider auf, ehe sie von den Wolken verschluckt wurde. Und unter ihren verletzten Blicken galoppierte ein einsamer, kräftiger Rappe durch die Ödnis der Welt.
[Rausgespielt]
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|  | | | | Kapitel 1 => Zusammenhalt im Frühling | |
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